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Albrecht der Bär  Begründer von Brandenburg

 

Albrecht, eigentlich Adelbert, von Ballenstedt, auch Albrecht I., war einziger Sohn des askanischen Grafen Ottos des Reichen und von Eilika Billung von Sachsen. Der Geburtsort von Albrecht, der als Albrecht der Bär in die Geschichte einging, ist unbekannt. Eine schlüssige Deutung des Namenzusatzes der Bär liegt nicht vor. Er ist jedoch schon für das 12. Jahrhundert belegt.

Mit siebzig Jahren erreichte Albrecht ein für diese Zeit ungewöhnlich hohes Alter. Der oft angegebene Sterbeort Stendal ist nicht belegt. Albrechts Grab liegt mit einiger Sicherheit im damaligen askanischen Hauskloster Ballenstedt am Harz, dem heutigen Schloss. Albrecht war seit 1125/1126 mit Sophie von Winzenburg, einer Schwester der Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg verheiratet, die zehn Jahre vor ihm starb. Seit dem 19. Jahrhundert sieht man in ihr eine Angehörige der Familie der Grafen von Winzenburg, doch handelt es sich lediglich um eine Hypothese. Das Paar hatte drei Töchter und sieben Söhne, darunter Otto I., Albrechts Nachfolger als Markgraf von Brandenburg im Jahr 1170.

Die Heimat-Hymne zum mitsingen oder anhören   << hier >>


Text der Brandenburg Hymne
Gustav Büchsenschütz (1903-1996) - 1923.

Märkische Heide, märkischer Sand,
sind des Märkers Freude,
sind sein Heimatland.
Steige hoch, Du roter Adler,
hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!



Uralte Eichen, Dunkler Buchenhain,
Grünende Birken stehen am Wiesenrain.
Steige hoch, du roter Adler,
hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!



Blauende Seen, Wiesen und Moor,
Liebliche Täler, Schwankendes Rohr.
Steige hoch, du roter Adler,
hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!



Knorrige Kiefern leuchten im Abendrot,
Sah'n wohl frohe Zeiten,
Sah'n auch märk'sche Not.
Steige hoch, du roter Adler,
hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!


Bürger und Bauern vom märk'schen Geschlecht
hielten stets zur Heimat in märk'scher Treue fest.
Steige hoch, du roter Adler,
hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!



Hie Brandenburg allwege sei unser Losungswort,
dem Heimatland die Treue, in allen Zeiten fort.
Steige hoch, du roter Adler,
hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!

Europawanderweg 11

Streckenverlauf

Beginn: Hirschgarten (S-Bhf.) nördlich verlassen, Straße überqueren 12 km

  • Fußweg durch den Grünfließer Gang über die kleine Erpebrücke
  • links entlang der Gärten bis zum asphaltierten Weg, wieder links, über die Erpebrücke bis zur Straße (Am Wiesenrain)
  • am Wege Feuchtwiesen des Erpegrundes mit Reisigschutzwällen
  • Ende des Rundwanderweges am S-Bahnhof Hirschgarten
  • rechts am S-Bahngelände entlang, große Erpebrücke überqueren, links der Markierung folgen und am Ostufer der Erpe entlang, unter der Bahnbrücke hindurch, befestigte Straße überqueren
  • weite Sicht auf das reizvolle Landschaftsgebiet (LSG) Erpetal mit den Kopfweiden und dem renaturierten Altarm der Erpe auf der rechten Seite, links die Gartenanlage Erpetal.

Wissenswertes:

Die Erpe ist ein Relikt der letzten Eiszeit, die die märkische Landschaft so nachhaltig geprägt hat. Der ursprüngliche Flusslauf wurde behutsam zu einer natürlichen Kulturlandschaft umgestaltet. Das die üppige Wiesenlandschaft von Neuenhagen bis zur Köpenicker Müggelspree schnell durchschlängelnde Flüsschen Erpe wird amtlich als Neuenhagener Mühlenfließ bezeichnet. Im Bachtal entstanden verschiedene Wassermühlen, z. B. die Ravensteiner Mühle, Heidemühle, Krummendammer Mühle, Neuenhagener Mühle. Die aufgestauten Teiche bilden heute die Feuchtwiesen. Sie sind ein natürliches Rückstaubecken für Hochwasser in diesem Gebiet. Die Gefahr der Überflutung im Erpetal wird weiter bestehen. Seit Jahrzehnten schätzen Wander- und Naturfreunde die erholsame Wirkung der stillen weiten Wiesen und schönen Waldstücke dieser grünen Oase. Botanische Untersuchungen belegten, dass inzwischen mehr als 350 Arten wildwachsender Farn- und Blütenpflanzen einschließlich verwilderter Kulturpflanzen auf dem Grünland gedeihen. 170 junge Weiden wurden neu gepflanzt. Absperrungen aus Gehölzschnitt in Verbindung mit Hecken, besonders an Abschnitten des Altarmes der Erpe, schützen den Lebensraum für Amphibien, gefährdete Kleinlebewesen und seltene Vogelarten. Im Erpetal, das zu einem Landschaftsschutzgebiet, beginnend westlich von Friedrichshagen über Dahlwitz-Hoppegarten bis nach Altlandsberg im Brandenburgischen, gehört, ermöglicht der Schutzstatus die Entfaltung einer reichen Pflanzen- und Tiervielfalt: heute – und auch morgen.

Die frühere Ravensteiner Mühle ist heute Caritas-Pflegeheim des St.-Albertus-Hospitals.



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